German Mevagissey
Die engen Strassen und die steilen Hügel, die Mevagissey umgeben, führen jeden zum Hafen im Zentrum des Dorfes. Der charakteristische Doppelhafen bietet eine sichere Zuflucht für die vielen Fischerboote. Diese beliefern den Markt mit ihrem Fang: Rochen, Hummer, Schollen, Makrelen und Seezungen, um nur einige zu nennen. Pubs, Cafés, Restaurants, Gallerien and Shops reihen sich um den Hafen und entlang der idyllischen Strässchen.
Im Mevagissey Museum -direkt am Hafen gelegen- kann man sich über die faszinierende Geschichte des Dorfes informieren. Bis zum Rand gefüllt mit Erinnerungsstücken und lokalen Artefakten, lebt im Museum die Geschichte des Dorfes wieder auf. Auf der anderen Seite des Hafens befindet sich das kleine Aquarium, welches erst kürzlich renoviert wurde. Darin befindet sich eine ansehnliche Sammlung hiesiger Fischarten.
Die Lost Gardens of Heligan , von denen man Mevagissey und seine Bucht überblicken kann, bieten einen anderen Blick in die Vergangenheit. In der viktorianischen Zeit waren die Menschen leidenschaftliche Gartenliebhaber, speziell in Cornwalls milden Klima. Sie gestalteten viele schöne Gärten mit vielen exotischen Pflanzen, die unlängst in Südostasien entdeckt und nach England gebracht wurden: Kamelien, Azaleen, Rhododendren. In der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts wurden die Gärten in Heligan leider vernachlässigt und "schlummerten vor sich hin". 1990 wurden sie erneut entdeckt und wieder erweckt. Dabei wurde die viktorianische Pracht wiederhergestellt. Davon profitierten auch die Tierwelt und die Home Farm.

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