Luxulyan S

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Das heute friedliche bewaldete Tal war früher erfüllt von den Klängen der Industrie. Diese kamen von Maschinen, die durch ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem angetrieben wurden. Das Wasser wurde von Bodmin Moor über den Treffry Viaduct herangeführt. Das stark bewaldete Gebiet war eine wichtige Quelle für die Holzkohlenproduktion. Diese brauchte man in grossen Mengen, um die für die Zinnherstellung nötige Hitze zu erzeugen. Das Zinn wiederum wurde in reichen Flussablagerungen der Moore im Nordwesten geschürft. Im nahe gelegenen Prideaux kann man noch heute Holzkohlenanlagen finden.

Die steilen Granitehänge umgeben den schnell fliessenden River Par. Hier findet sich eine aussergewöhnliche Konzentration von Industrieruinen aus dem 19. Jahrhundert, einzigartig für Englands Südwesten. Ebenso ausserordentlich ist das Zustandekommen einer Landschaft, das auf den Visionen eines Mannes beruht - Joseph Treffry (1782 - 1850), der einer der berühmtesten Minenbesitzer seiner Zeit war.  

Die Förderung von Kupfer boomte und Treffry liess einen Kanal bauen, der seine Fowey Consols-Mine mit dem Hafen von Par verband.  Eine Bahn, die einen Bremsberg benutzte führte nach Luxulyan. Diese ermöglichte es Treffry, Granit-Steinbrüche im Tal zu erschliessen. Die Bahn wurde später bis zur Nordküste bei Newquay ausgebaut, wo ein Tunnel gebaut werden musste, um auf kürzestem Weg zum Hafen zu gelangen.

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