Charlestown D
Bevor der Hafen gebaut wurde, mussten die Schiffe den Strand herauf gezogen werden, um sie beladen zu können. Schiffe, die leer ankamen, mussten Ballast enthalten, um nicht zu kentern. In der Regel bestand der Ballast aus Steinen, die im zuletzt besuchten Hafen geladen wurden. Bevor die Schiffe in Charlestown ankamen, wurden die Steine auf den Strand geworfen. Damit schuf man Platz für die Porzellanerde. Als Folge davon ist der Strand bei Charlestown ein Kaleidoskop der Geologie - mit Steinen aus allen Himmelsrichtungen.
Da die Porzeallanerde in Fässern aufbewahrt und transportiert wurde, brauchte man folgende Handwerker im Dorf: Küfer, Schmied, Schreiner, Wachszieher und Seiler, um nur einige zu nennen.
Die Geschichte des Dorfes kann im Shipwreck & Heritage Centre besichtigt werden. In den Sommermonaten kann man auch an einer geführten Wanderung teilnehmen, um Wissenswertes über die "China Clay industry" gestern und heute zu erfahren.
Heutzutage beherbergt der Hafen eine Handvoll von Rahseglern. Diese werden häufig für diverse Filmproduktionen verwendet. Manchmal kann man aber auch an verschiedenen Ausflügen wie den 'smuggling trips' über den Ärmelkanal teilnehmen. Oft wird die ganze Hafenanlage von Filmcrews für Aufnahmen in Beschlag genommen und wie durch Magie in das Dover des 18. Jahrhunderts oder in eine alte Londoner Quaianlage verwandelt.
Mehr unter: Square Sail website

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